Airport Projekt der Klasse 7b
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Airport Projekt der Klasse 7b

Airport Projekt der Klasse 7b

Dieser Schultag begann früher als gewöhnlich – viel früher. Schon um 6:30 Uhr traf sich die Klasse 7b am Morgen des 25. Juni 2019, um zusammen mit ihrem Klassenlehrerteam, Frau Risse und Herrn Goralski, und ihrem Englischlehrer Herrn Glowsky zum Flughafen Düsseldorf zu fahren. Als besonderes Projekt zum Abschluss des Schuljahres hat die Klasse im Rahmen des Englischunterrichts das sogenannte „Airport Project“ vorbereitet und durchgeführt. Bei diesem Projekt geht es darum, die Fremdsprache Englisch in einem authentischen Rahmen zu erproben. Ein internationaler Flughafen wie der Flughafen Düsseldorf bietet hierfür die ideale Umgebung, denn hier ist die Fremdsprache Englisch allgegenwärtig: etwa auf den vielen Schildern, die den Reisenden den Weg weisen, als Kommunikationsmittel zwischen Passagieren aus aller Welt und nicht zuletzt auch als Arbeitssprache in vielen Bereichen des Flughafens. Die Schülerinnen und Schüler hatten unter anderem die Aufgabe, im Terminalbereich Passierbefragungen in Englischer Sprache durchzuführen, um möglichst viel über die Reisenden zu erfahren, die in Düsseldorf täglich ankommen oder abfliegen. Bereits im Vorfeld des Projekts haben die Schülerinnen und Schüler die Fahrt nach Düsseldorf akribisch vorbereitet: in Kleingruppen wurden Interviewfragen erstellt; einzelne Schülerinnen und Schüler hielten Referate über den Flughafen Düsseldorf und die Welt des Fliegens; schließlich wurde der Wortschatz im Themenfeld „airport“ / „travelling by plane“ gezielt aufgebaut und gefestigt.

Ausgestattet mit Interviewfragen, Beobachtungsaufgaben und viel Vorfreude kamen wir schließlich am Flughafen Düsseldorf an. Der erste Programmpunkt war eine Flughafenführung hinter die Kulissen des Flughafens. Mit einem Bus wurden wir über das Rollfeld gefahren und bekamen spektakuläre Einblicke in den Alltag und die Arbeitsabläufe auf dem Flughafengelände. Unser Fahrer und Guide war sehr freundlich und kompetent und ließ die Führung zu einem wirklich tollen Erlebnis werden: Zu den Highlights der Führung gehörte ein startender Polizeihubschrauber, der extra für uns eine Ehrenrunde drehte und sich vor unserem Bus für die gezückten Kameras in Szene setzte.

Nach der Flughafenführung begann die „Arbeit“. Die Schülerinnen und Schüler begaben sich im Terminalbereich auf die Suche nach möglichen Interviewpartnern. Alle waren mit viel Eifer dabei und es machte allen Beteiligten sichtlich Spaß, sich in dieses Projekt zu stürzen. Jede Gruppe konnte verschiedene Interviewpartner für sich gewinnen. Es waren Reisende aus aller Welt dabei: Wales, Irland, Russland und Spanien waren nur einige der Herkunftsländer der interviewten Passagiere. Die Fremdsprache Englisch konnte also auf vielfältige Weise eingesetzt werden. Auch deutschsprachige Reisende wurden interviewt – selbstverständlich auch auf Englisch. In den Interviews konnten die Schülerinnen und Schüler ihre zuvor erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis anwenden. Gestellt wurden den Passagieren eine ganze Reihe von Fragen. Beliebte Fragen waren beispielsweise: „Where are you flying to? What are you doing here in Duesseldorf/Germany? Do you like flying? What is your job? Do you prefer window or aisle seats?”

Die Schülerinnen und Schüler mussten auch ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen, denn nicht jeder Reisende war zu einem Interview bereit. Dennoch zahlte sich die Arbeit der Gruppen aus. Am Ende waren alle Gruppen mit ihren geführten Interviews zufrieden und konnten spannende Ergebnisse vom Flughafen mitnehmen. Auch die weiteren Beobachtungsaufgaben – wie etwa die Suche nach englischsprachigen Begriffen auf den zahlreichen Wegweisern und Schildern – lösten die Gruppen mit Freude und Erfolg.

Ein besonderes Highlight wartete zum Schluss unseres Aufenthaltes auf uns. Auf der Besucherterrasse des Flughafens trafen wir den Cousin eines Schülers der Klasse, der als Fluglotse im Tower arbeitet. Durch diesen besonderen Kontakt bekamen wir aus erster Hand einen spannenden Einblick in die Arbeit eines Fluglotsen. Begleitet wurde dies durch die Landung des Airbus A380 – des größten Passagierflugzeugs der Welt. Nach einem ereignisreichen Tag mit vielen besonderen Erlebnissen und Erfahrungen machten wir uns schließlich gegen 14 Uhr auf den Rückweg nach Dorsten. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Tag ein wirklich besonderes Erlebnis war, an das wir uns gerne zurückerinnern.

Verfasst von: Marius Glowsky, Referendar und Englischlehrer der 7b