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	<title>MINT &#8211; Gymnasium Petrinum Dorsten</title>
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		<title>Erfahrungen bei der JuniorAkademie</title>
		<link>https://petrinum-dorsten.de/2018/11/15/erfahrungen-bei-der-juniorakademie-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cedrik Bartoszak]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 13:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
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			<p>Svenja Heiligers berichtet:</p>
<p><span style="font-size: medium;">In d</span><span style="font-size: medium;">e</span><span style="font-size: medium;">n Sommerferien 2018 hatte ich die tolle Möglichkeit, an einem Angebot der <a style="color: #ed145b;" href="https://www.deutsche-juniorakademien.de">JuniorAkademie</a> NRW 2018 in Königswinter teilzunehmen. Dabei konnte ich neue Freunde kennenlernen und auch viele positive Erfahrungen sammeln. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">An der Akademie fanden zugleich drei verschiedene Kurse statt. Der Kurs, den ich belegte, trug den Namen „Forensik“. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Den meisten Personen sagt der Begriff „Forensik“ erstmal nichts, deshalb eine kurze Erklärung, worum es sich bei diesem Thema handelt. In der Forensik werden kriminelle Handlungen systematisch untersucht, mit dem Ziel, den Tathergang rekonstruieren zu können. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Dieses Vorgehen geschieht mit Hilfe von verschiedenen Techniken, die wir an der Akademie kennenlernen durften. Manche Techniken dürften den meisten Leuten aus Kriminalromanen bzw. -serien bekannt sein: Das klassische Nehmen von Fingerabdrücken mit Graphitpulver und Tesafilm. Oder aber auch die Gipsabdrücke von Fuß- oder Reifenspuren. Dagegen dürften die Wenigsten schon mal etwas von der „Gelelektrophorese“ gehört haben. Bei dieser Methode kann man verschiedene DNA-Proben, welche in ein Gel-Pad eingelegt werden, mithilfe von elektrischer Spannung vergleichen. Wenn nun z.B. ein Mordfall passiert ist und man die DNA vom Tatort sowie Proben von infragekommenden Tätern hat, kann man mit der Gelelektrophorese herausfinden, welche DNA-Proben übereinstimmen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Diese und viele weitere Untersuchungen, z.B. an einer Leiche, führen natürlich nicht, wie viele Personen wahrscheinlich denken, Polizisten durch. Für die verschiedenen Arten von Untersuchungen gibt es Spezialisten, die sich mit ihren Bereichen besonders gut auskennen. Der „Entomologe“ zum Beispiel befasst sich mit allen Untersuchungen, die sich um Insekten und andere Tiere drehen. Wenn nun z.B. auf einer Leiche Insektenlarven aufgefunden werden, kann der Entomologe unter anderem herausfinden, wodurch und wann der Mensch gestorben ist. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Natürlich haben wir uns nicht nur mit der Theorie zu den Themen beschäftigt, sondern haben diese auch in der Praxis mit verschiedenen Experimenten ausprobiert. Eine sehr lustige Situation entstand dann, als wir Kunstblut hergestellt hatten und dieses nun aus verschiedenen Winkeln oder durch unterschiedliche Materialien, z.B. einem Messer, verteilten. Das Ziel dabei war, herauszufinden, wie sich die entstandenen Blutlachen unterscheiden und so herausfinden zu können, wie sich Blut auf verschiedenste Weise auf unterschiedlichen Untergründen verhält. Am Ende hatte der Schulhof dann ein etwas blutiges Aussehen;-).</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das dann, für mich persönlich aufregendste Thema, war ein sogenannter „Body Farm Versuch“. Dabei haben wir uns in Gruppen eingeteilt und haben jeder eine tote, tiefgefrorene Ratte bekommen, welche wir auf eine vorher besprochene Art verwesen lassen sollten. Diese haben wir dann 11 Tage lang dokumentiert und haben geschaut, welche Veränderungen man z.B. bei einer Wasserleiche feststellen konnte. Außerdem haben wir weitere Ratten seziert und die Organe systematisch entnommen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Ein Höhepunkt unserer Akademiezeit war sicherlich auch der Besuch von Mark Benecke und seiner Frau, einer Kriminal-Psychologin. Die beiden haben mit uns unsere Body Farm Versuche dokumentiert und Mark Benecke hat zusätzlich noch einige interessante Geschichten aus seinem Berufsalltag erzählt. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auch außerhalb unseres Kursprogramms wurde uns ein umfangreiches Freizeit-Angebot ermöglicht: Es fanden Werwolf- und Spieleabende statt, Tanzen gehörte genauso zum Programm wie die tägliche Chorprobe, bei der tolle Lieder für die Abschlussveranstaltung eingeübt wurden (unter anderem „Havanna“ von Camilla Cabello). </span></p>
<p><a name="_GoBack"></a> <span style="font-size: medium;">Am Ende der Akademiezeit haben wir zusätzlich eine Wanderung auf den Drachenfels sowie eine Exkursion zum Botanischen Garten in Bonn unternommen. Dort haben wir eine Führung zu bestimmten Gift- und Drogenpflanzen, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, bekommen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass ich eine tolle Zeit in Königswinter hatte, bei der ich nette Leute kennengelernt habe und „Schule“ mal von einer ganz anderen Seite erlebt habe. Im November habe ich mich bereits für ein Nachtreffen in Velbert angemeldet, welches vom Club der Ehemaligen (Teilnehmer der Akademien) veranstaltet wird.</span></p>

		</div>
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		<title>Erfahrungen bei der JuniorAkademie</title>
		<link>https://petrinum-dorsten.de/2018/10/11/erfahrungen-bei-der-juniorakademie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Finn Hülder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 12:19:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
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			<p>Hendrik Hemmert berichtet:</p>
<p>Die <a style="color: #ed145b;" href="https://www.deutsche-juniorakademien.de">JuniorAkademie</a> NRW ist ein Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen, bei dem sich naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 und 9 aus NRW bewerben können. Dieses Jahr wurde ich nach einem zweistufigen Bewerbungsverfahren (Schule und Land NRW) an der JuniorAkademie angenommen.</p>
<p>An den drei Akademiestandorten Jülich, Königswinter und Ostbevern können die Teilnehmer zwischen verschiedenen Kursen in englischer oder deutscher Sprache wählen, wie z.B. Bionik, Mikrocontrolling, Forensik und noch einigen mehr. Meine Wahl fiel auf den englischen Kurs „Biomimicry“.</p>
<p align="justify">Also begab ich mich mit einer sehr aufgeregten Mutter auf den etwa 100 km langen Weg bis nach Ostbevern.</p>
<p align="justify">Dort angekommen begrüßte uns Michael Schulte, der Organisator und Landesbeauftragter der JuniorAkademien und stellte uns unsere Kursleiter, den Tagesablauf und unsere „Ersatzmama“, Nadja Drössler, für die zehn Tage vor. Es sollten lange, anstrengende aber auch spaßige Tage werden.</p>
<p>Nach der Einführungsveranstaltung hieß es „bye bye“ für unsere Eltern und die ungefähr 50 Akademieteilnehmer machten sich voller Freude auf den Weg zu ihren unterschiedlichen Kursen (Biomimicry, Physics und Nanotechnology).</p>
<p>In meinem Kurs (Biomimicry) geht es um das Ableiten von Phänomenen aus der Natur, um diese in der Technik zu nutzen. Zum Beispiel haben wir untersucht, wie eine Eule so leise fliegen kann, warum ein Spinnenfaden so stabil ist oder auch was der Mensch von seiner Hand lernen kann, um bessere Prothesen zu bauen.</p>
<p>Diese sind einige Fragen, die wir am zweiten Tag mit unseren zuhause vorbereiteten Präsentationen beantwortet haben.</p>
<p>Ich wusste gar nicht wie viele Möglichkeiten die Bionik bietet. Ich habe mich übrigens in meiner Präsentation mit dem ersten bionischen Auto beschäftigt. Dieses Auto wurde nach dem Vorbild des Kofferfisches gebaut, was es sehr stabil und leicht macht.</p>
<p>In unserem Kurs bekamen wir insgesamt drei große Aufgaben:</p>
<p>Wir sollten Inspiration in der Natur sammeln und …</p>
<ol>
<li>ein Gerät bauen, um „Eggbertina“ (ein rohes Ei) aus 7 Metern Höhe sicher auf den Boden zu bringen.</li>
<li>eine möglichst weite Strecke über Land zurücklegen.</li>
<li>einen Menschen „konstruieren“, der an einem lebensunfreundlichen Ort überleben kann.</li>
</ol>
<p>Natürlich bestand die gesamte Akademie nicht nur aus Kursen, recherchieren und lernen, sondern vor allem auch aus Angeboten an Musik, Sport und anderen Aktivitäten. Das Orchester und der Chor standen unter der Leitung von Katharina und Bente war zuständig für den sportlichen Teil, beide sind Referendarinnen.</p>
<p>Jeden Abend gab es auch ein interessantes Programm, denn jeder Akademieteilnehmer hat eine sog. KüA angeboten:</p>
<p>KüA ist die Abkürzung für „Kursübergreifende Aktivität“; dies bedeutet so viel, dass jeder Teilnehmer zuvor eine Kursidee einreicht, mit der Anderen etwas vermittelt werden kann. So kamen KüAs zustande, wie: Erste Hilfe, Handball, Kickboxen, Geocaching, ein Tanzkurs und viele mehr.</p>
<p>Die Bewerbung zur JuniorAkademie war eine großartige Entscheidung, nicht nur wegen der Kurse und dem wissenschaftlichen Faktor, sondern auch, weil ich viele neue und nette Menschen kennen gelernt habe, mit denen ich viel Zeit während und nach der Akademie verbracht habe.</p>
<p>Wenn ihr, liebe Petrinesen und Petrinesinnen, die Chance habt die JuniorAkademie zu besuchen, ergreift sie und nutzt sie.</p>
<p>In diesem Sinne: Vielen Dank an meine Schule für die Nominierung zur Akademie!</p>

		</div>
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