Theater Vorankündigung: Frühlings Erwachen (Terminänderung)

Theater Vorankündigung: Frühlings Erwachen (Terminänderung)

Die Theater-AG des Gymnasium Petrinum Dorsten führt in zwei Aufführungen die Kindertragödie Frühlings Erwachen von Frank Wedekind auf

Im Theater Marl am Montag, 24.06.2019 um 18:00 Uhr.

In der Aula des Gymnasium Petrinum Dorsten am Donnerstag, 27.06.2019.

Erwachsene 5 €      Schülerinnen und Schüler: 3 €

Das Theaterstück ist für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse geeignet.

Zusammenfassung Frühlings Erwachen

Hauptfigur ist Melchior Gabor (Felix Brömmelhaus 8a), ein sehr intelligenter und nachdenklicher Gymnasiast. Sein bester Freund ist Moritz Stiefel (Amin Eftekharzadeh 10d), der ziemlich gegensätzlich ist, vor allem ist er ein sehr schlechter Schüler. Die beiden unterhalten sich über Sexualität. Melchior weiß gut Bescheid, Moritz dagegen ist nicht wirklich aufgeklärt. Melchior setzt an, seinen Freund aufzuklären, doch dem ist das peinlich. Damit Moritz trotzdem aufgeklärt wird, bietet ihm Melchior an, die ganzen Zusammenhänge schriftlich und bildlich zu erläutern und am nächsten Tag zu übergeben. Eine andere Hauptfigur ist die vierzehnjährige Wendla (Lina Kempchen 10e). Ihre Mutter ist streng und hat sie nie aufgeklärt. Ihren Freundinnen Martha (Jana Kötters 8a) und Thea (Lisa Möllmann 8b) ergeht es ähnlich, auch sie wissen nicht genau, wie das mit der Fortpflanzung funktioniert. Kurz darauf treffen sich Wendla und Melchior zufällig im Wald, wo sie ins Gespräch kommen. Wendla möchte von Melchior geschlagen werden, sie ist neugierig auf diese Erfahrung. Melchior kommt dem zögernd nach und zu seinem Entsetzen findet er Gefallen daran und rennt erschüttert davon. Abends kommt Moritz zu Melchior und sie reden über seine Schulprobleme, denn er steht kurz vor dem Sitzenbleiben. Zur gleichen Zeit will Wendla endlich von ihrer Mutter aufgeklärt werden. Dieser ist das Gespräch peinlich und sie windet sich heraus. Sie macht nur vage Andeutungen über die große Liebe, die es zum Kinderkriegen braucht und dass das in einem höheren Alter passiert und sich Wendla jetzt noch nicht damit auskennen muss. Bald darauf treffen sich Wendla auf einem Heuboden. Unterdessen will Moritz nach Amerika durchbrennen. Er bittet Melchiors Mutter um Geld für die Reise, die aber rät ihm davon ab. Daraufhin denkt er an Selbstmord und geht zum Fluss. Dort macht er die Bekanntschaft des Models Ilse (Johanna Elter 8a). Sie will ihn in ihre Künstlerkreise einführen, aber Moritz lehnt ab. Er erschießt sich in einem Gebüsch. Die Lehrer am Gymnasium reagieren sehr gleichgültig auf Moritz’ Tod. Schließlich wird Melchior dafür verantwortlich gemacht, seine Aufklärungsbilder für Moritz seien Schuld an dessen Selbstmord. Bei der Beerdigung distanzieren sich die Erwachsenen von Moritz. Auch Ilse ist erschienen und hat als Erinnerung Moritz’ Pistole bei sich, die sie bei ihm gefunden und an sich genommen hatte. Unterdessen macht Melchiors Vater (Hilal Sahintürk 8c) seiner Frau (Dilara Olgac 9a) Vorwürfe wegen ihrer liberalen Erziehung, die nur geschadet habe. Schließlich glaubt auch sie, dass Melchior schlecht sei und sie wollen ihn in eine Erziehungsanstalt bringen. Dort fühlt sich Melchior unter den anderen, teilnahmslosen Jungen sehr unwohl. Wendla ist schwanger. Als sie sich krank fühlt, kommt der Arzt (Svenja Busch 8b), der die Ursache feststellt. Ihre Mutter (Melina Oswald 9a) sorgt für eine Abtreibung – Wendla stirbt dabei. Melchior fühlt sich schuldig an ihrem Tod und sucht ihr Grab auf. Dort erscheint ihm Moritz als Geist, der seinen Kopf unter dem Arm trägt. Er zählt Melchior die angeblichen Vorzüge des Totseins auf und will ihn überreden, sich auch umzubringen. Bevor Melchior nachgibt, erscheint eine vermummte Gestalt (Greta Adam 7c), die ihn zurückhält. Der Fremde klärt ihn auf, dass Moritz lügt und nimmt Melchior mit sich, der sich nun für das Weiterleben entschieden hat.

In den weiteren Rollen spielen: Merve Görken 9b als Direktor, Tom Kötters 8a als Ernst, Luca Noc 10d als Pastor, Sadije Takova 10e als Lehrer, Dominik Wasszczyk 8b als Otto.

Plakat zur Aufführung